Heimathafen verlassen vor 1834 Tage 1 Stunde 48 Minuten

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A Coruna / Spanien

 

„FindUs“ hat die Überquerung der Biscaya mit mehr als 4500 m Tiefe gut überstanden. Es war zwar anspruchsvoll, aber durchaus machbar. Wind zwischen 1 – 7 Bft. mit Spitzenböen um 40 kn. Windfahnensteuerung und Reffsysteme funktionierten einwandfrei. Das schwimmende Apartment glitt zwar in der langen Dünung elegant dahin, die häufig aber querlaufenden Windwellen verlangten dem Schiff einiges ab. Insgesamt konnte es jedoch in der Flottille sehr gut mithalten.

Mein neuer Ausguckmatrose, den ich nach der Fahrt zum Maat befördert habe, und die Stammbesatzung waren bei Wetterbesserung in Caramet/Frankreich mit weiteren acht Segelyachten morgens gestartet. Unterwegs gab es nur einige wenige Sichtkontakte, aber guten Funkkontakt. Größere Berufsschiffe und Fischerboote querten dafür häufiger den Weg. Obwohl die Routen der Yachten je nach Windlage und Taktik unterschiedlich verliefen, war es überraschend, dass alle nur mit wenigen Stunden Abstand in La Caruna nach zwei Tagen und 16 Std. nachts ankamen.

Alle Schiffe haben die Überfahrt ohne Probleme überstanden, aber die Mannschaften waren zumeist übermüdet. Wir haben erst einmal direkt nach der Ankunft um 3.00 Uhr Rühreier mit Schinken gegessen und kaltes Bier getrunken. Das gelang nunmehr ohne Schaukeln auch ohne akrobatische Verrenkungen. Allerdings zeigte der Digestif unmittelbare Wirkungen und haute uns um. Die Sonne am Morgen und die Dusche weckten die Lebensgeister. Wir liegen nunmehr direkt im Hafen nahe der Altstadt. Die weiteren Planungen sehen Besichtigungen und Ankeraufenthalte in schönen Buchten entlang der spanischen und portugiesischen Küste vor.

Biscaya

Biscaya

 

Datum: 12.09.2013 – 19:02 Uhr

Position: N 44,40 / W 8,15

 

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