Heimathafen verlassen vor 1980 Tage 8 Stunden

Artikel-Schlagworte: „Sch’tis“

Bei den Sch’ties fällt man tief!

 

Herrliches Wetter in Fécamp, für’s Weiterkommen aber mal wieder viel Wind von vorn. Langsam gewöhne ich mich an die enormen Wasserstandsänderungen. Hier laufen heute bei Hochwasser 8,12 m auf, entsprechend tief liegt man dann bei Niedrigwasser. Für die Franzosen sind auch die stetigen Strömungsänderungen im Hafen normal. Manchmal geht’s nur beherzt und mit viel Gas in eine Box, wenn es denn welche gibt oder eine frei ist. Um auf alles vorbereitet zu sein, müssen vier Festmacher und die Mittelklampe belegt sein sowie an jeder Seite mindestens vier Fender hängen. Gibt man sich als Einhandsegler zu erkennen, fassen sofort helfende Hände zu. Ich bin mit meinem Kurs Richtung Süden nicht allein und ein Wiedersehen mit anderen Crews gibt es häufig. Aber „Urlaub“ ist das bisher kaum, der fängt wahrscheinlich erst in Spanien an. Außerdem ist es im Land der Sch’tis sehr kalt (Wer kennt den Film nicht?“). So zog ich mir vor dem Schlafengehen warme Wollsocken an und trank dann einen heißen Kakao mit einem gehörigen Schuss Flensburger Rum. Dann packte ich mich in die Koje und „stieß“ mir dabei heftig den Kopf. Den musste ich dann wiederum mit einer Kühlpackung aus dem Kühlschrank kühlen. So ist das im Land der Sch’ties.

 

Beschondere Grüüsche auch an meinen lebenschlangenschickschalsschatsch!

Hafeneinfahrt von Fécamp / Normandie bei den Sch'tis (09.08.2013) Hafeneinfahrt von Fécamp / Normandie bei den Sch’tis (09.08.2013) Strand von Fécamp (09.08.2013)

Strand von Fécamp (09.08.2013)

 

 

Datum: 09.08.2013 – 11:18 Uhr

Poschition: N 49  45.8 / E 0  21.81

Poschition in Google Maps