Heimathafen verlassen vor 1770 Tage 7 Stunden 30 Minuten

Archiv für Februar 2014

To Do – Liste abarbeiten

 

Wieder zurück in Puerto de Mogan begann ich gleich mit der Arbeit. Für Nichtsegler sei gesagt, dass ein Schiff immer Arbeit macht.

Hier ein kleiner Überblick für die nächsten Tage:

  • Lederummantelung am Steuerrad nachnähen,
  • Scheuerstellen im Mast ausbessern und lackieren,
  • 2. Fenster vorn Steuerbord neu justieren und abdichten,
  • Teakholzhandläufe schleifen,
  • Fliegengitter für Fenster und Luken reparieren und teilweise erneuern,
  • Abdeckung Steuersäule nachnähen,
  • Kabel für Steuersäule neu verlegen,
  • Schlauchboothalterung vorn anbringen,
  • Windmesser Kabelkontakte neu verbinden,
  • Lederschutz für Bimini am Achterstag anbringen,
  • Termin mit Segelmacher machen für neues Relingskleid,
  • kleine Sprayhoodreparatur und UV-Schutz für Mittelluke.

Viel Arbeit also, aber schließlich repariert man an den schönsten Stellen und bei bestem Wetter. Und schließlich freut man sich abends, was man so geschafft hat – meist zu wenig. Tags drauf geht es dann weiter – oder auch später. Jetzt gehe ich erst einmal Schwimmen, ausnahmsweise mal im Pool.

 

Pool

 

 

Datum: 26.02.2014 – 21:32 Uhr

Position: N 27 49 0.79 / W 15 45 48.91

Richtung: 17.82

Position in Google Maps

 

Schiffsinspektorin auf Besuch

 

Kaum war Karen an Bord, wurde das Schiff inspiziert.

Die Wäsche war frisch gewaschen, der Salon war sauber, unsere als Abstellkammer benutzte Achterkabine gut aufgeräumt und die Betten frisch bezogen.

Am Valentinstag lagen sogar eine Hibuskusblüte und ein Mon Cherie auf dem Kopfkissen. Insoweit hatte ich schon stark gepunktet.

Aber dann kam die technische Inspektion: Was hatten die Mastrutscher der Segel bei der Überfahrt für einen Schaden im Mast angerichtet? Waren die Dieselfilter gewechselt? Wie sah es in der Bilge aus?

Mastinspektion

Mastinspektion

Und… Waren irgendwelche Frauenhaare an Bord? Ich konnte beruhigt sein, denn meine Stammmannschaft mit Findüs und Findus haben irgendetwas hierzu ausgesagt.

Nur der Geruch der frisch geölten Niedergangsluken störte noch ein wenig. Insgesamt bekam ich damit die Note 2+, womit ich durchaus zufrieden sein konnte.

Mit einem Leihauto erkundeten wir mehrere Tage die Insel und lernten sie bei verschiedenen Wetterlagen kennen. Für Karen war auch ein Flug mit Binter-Canaria zwischen Teneriffa und Gran Canaria sehr beeindruckend. Es gab neben der Aussicht bei dem 20 Min. Flug auch Waffeln und Wasser sin und con Gas. Natürlich wurde auch in einer Ankerbucht gebadet und insgesamt viel Vitamin D produziert.

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan

Ausflug in die Wolken von Gran Canaria

Ausflug in die Wolken von Gran Canaria

Zum Ende des Urlaubs segelten wir nach Teneriffa, da Karen von dort wieder in die Heimat flog. Während sie fast schon wieder gelandet war, befand ich mich noch auf dem Rückweg nach Puerto Mogan/Gran Canaria. Dabei konnte ich selbst nach 45sm noch die schneebedeckte Spitze des Pico de Teide über den Wolken sehen, die immerhin 3717m hoch ist.

Viel zu schnell verging die gemeinsame Zeit, aber sie kommt schon bald wieder. Vielleicht findet Karen dann den 32er Schraubenschlüssel, zumal sie dann mehr Zeit für die Suche hat.

unserer letzter Abend im Hafen von San Miguel, Teneriffa (23.02.2014) unserer letzter Abend im Hafen von San Miguel, Teneriffa (23.02.2014) Abschied von Karen in San Miguel / Teneriffa - direkt am Flugplatz Abschied von Karen in San Miguel / Teneriffa – direkt am Flugplatz Pico de Teide schneebedeckt über den Wolken Pico de Teide schneebedeckt über den Wolken

 

Datum: 24.02.2014 – 09:29 Uhr

Position: N 27 55 36.94 / W 16 16 15.06

Position in Google Maps

 

 

Puerto Mogan

 

Puerto Mogan gilt als schönster Ort Gran Canarias, da das alte Fischerdorf seinen Reiz behalten hat. Bettenburgen gibt es hier nicht, nur zumeist zweigeschossige Häuser. Hier sind hübsche kleine Gassen mit malerischem Ambiente zu finden. Deshalb wird es auch das Venedig von Gran Canaria genannt. Außerdem hat die Gemeinde weltweit eines der gesündesten Mikroklimata, für das die UNESCO den Ort ausgezeichnet hat: sauber, windgeschützt, angenehme Temperaturen, viel Sonne und wenig Niederschlag.

Hier in Puerto Mogan lässt es sich wirklich leben. Geschäfte, Bars, Strand, Restaurants – alles ist in erreichbarer Nähe, das heißt: 50 – 300m. Hoffentlich verlottere ich hier bei diesen paradiesischen Zuständen und süßem Nichtstun nicht.

Puerto Mogan

Puerto Mogan

Hafenansicht Puerto Mogan 06.02.2104

Hafenansicht Puerto Mogan

Kurz vorm Start zu einem neuen Ruder-Weltrekordversuch über den Atlantik

Kurz vorm Start zu einem neuen Ruder-Weltrekordversuch über den Atlantik

Marina Office und Hotel Puerto de Mogan

Marina Office und Hotel Puerto de Mogan

 

Datum: 04.02.2014 – 11:27 Uhr

Position: N 27 48 59.30 / W 15 45 54.46

Richtung: 286.94

Position in Google Maps