Heimathafen verlassen vor 1831 Tage 21 Stunden 39 Minuten

Archiv für November 2014

Gebrochene Mooringleine

 

Das gewaltige Tiefdruckgebiet westlich von Portugal und Marokko tobte sich zwar mehr auf den westlichen Inseln aus und hinterließ dort große Schäden, aber auch Gran Canaria und Puerto de Mogan bekamen was ab.

So wurde ich heute Nacht nicht nur vom Hafenschwell geweckt, sondern auch von einem kräftigem Bumms gegen den Steg. Der Wind hatte gedreht und drückte nunmehr „FindUs“ auf den Steg. Doch beim Dichtholen der Mooringleine hatte ich plötzlich das Ende mit einem knappen Meter Kette als Vorläufer in der Hand. Es war ein Kettenglied gebrochen. Notdürftig konnte ich mit Hilfe eines Marinero von der Nachtwache das Boot am Nachbarboot und einer anderen Leine befestigen.

Am Morgen kam dann gleich das Hafenteam und befestigte mit Hilfe eines Tauchers in 10m Tiefe die Mooringleine mit einem neuen Kettenvorlauf.

 

Gebrochene Mooringleine

 

Natürlich hatte die entgangene Nachtruhe Einfluss auf die Siestazeit, die ich sowieso dringend benötigte, da wir gestern auf der Hamburger „Foftein“ einen bunten Abend mit Gästen aus Flensburg und viel Musik hatten.

 

 

Salud und Chinchin!

Barcelona

 

Um schnell in diese Bar zu kommen, haben wir zwei Piloten von unterschiedlichen Aeroports bemühen müssen. Beide haben Barcelona gefunden, wo wir eine knappe Woche feiern und genießen wollten. Anlässe gab es reichlich und schon der gemeinsame 110. Geburtstag waren der Grund für die Wahl der 2000jährigen sehenswerten Stadt. Wer sie kennt, wird es sicher gern bestätigen. So nutzen wir hiermit die Gelegenheit Dank zu sagen für die guten Wünsche und mit allen Gratulanten anzustoßen.

 

Da stehen doch in der ehrwürdigen Stadt nicht nur alte Gebäude und Museen dicht zusammen. Nein, auch ein tolles großes Fußballstadion, Parks, Häfen, Olympiaanlagen, Theater und Musikpaläste sowie die Einkaufsstraße überhaupt sind einen Besuch wert. Und wie man sieht, hat auch die moderne Architektur ihre Reize. Uns fielen dabei weniger die Masken des Karnevals oder die Ballmasken ein, wir dachten zunächst erst einmal an unsere neuen Tauchermasken, mit der sehen wir ebenso entstellt aus.

 

Barcelona

 

 

 

Eilige Ersatzteillieferung durch Clubkameraden

 

Die nahende Ersatzlieferung von angeforderten Nähmaschinenglühbirnen konnte man förmlich riechen, denn Peter kam natürlich mit Pfeife und übergab die von Beate in Flensburg besorgten Glühbirnen.

Es gab ein frohes Wiedersehen, verbunden mit einem Badeausflug in die Bucht von Arguineguin, wo es vor Anker liegend natürlich auch Tapas gab. Gemeinsam wurde Puerto de Mogan und Las Palmas erkundet und die Zeit verging viel zu schnell.

Nunmehr kann ich die Fäden endlich wieder bei normaler Beleuchtung einfädeln und … auf die Lesebrille und die LED-Lampe vor der Stirn verzichten.

 

Besuch vom CN

 

 

An-, Um-, Ausbau

 

Wunschgemäß wurde auch unter Einhaltung der nötigen Sicherheitsmaßnahmen ein neuer Schrank auf der Ablagefläche im Vorschiff gebaut.

Sicherheit

 

Schrank

 

Jetzt ist aber endgültig Schluss mit den Umbaumaßnahmen, denn mehr freie Plätze und Stauraum gibt es nicht an Bord.

Alle weiteren Wünsche würden auf ein größeres Boot hinauslaufen. Dann könnte dort auch eine Waschmaschine Platz finden…

 

 

 

 

 

Schonbezüge für die Schonbezüge

 

Kaum war der letzte Besuch von Bord, bemerkte ich, dass die Landratten sich alle dick eingecremt hatten, was natürlich Spuren auf den Polstern hinterließ. Für die Zukunft musste also Abhilfe geschaffen werden.

Ich richtete meinen Kurs zur Hauptstadt Las Palmas aus und kaufte festes Tuch, dass waschfest sein sollte. An Bord schnitt ich es entsprechend zu und nähte sogar mit der bordeigenen Nähmaschine Ecken hinein. Nach getaner Arbeit schaute ich mein Werk so an und war überrascht, wie hell und edel der Salon jetzt im Glanze der Schonbezüge strahlte.

 

Schonbezuege

 

Sofort schickte ich die Erfolgsmeldung an meine heimatliche Basisstation und erntete großes Lob.

Nur…, jetzt soll ich Schonbezüge für die Schonbezüge nähen!?